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Das Mondtor von Karola Löwenstein


Informationen zum Buch


Seiten: 324

Verlag: Self-Publishing

Erscheinungsdatum: 29.06.2021

ISBN: 978-3-96966-823-8

Preis: 12,50€


Klappentext


Nasja kann nur darauf hoffen, dass Nemos sie lieben wird. Der junge König von Galadon hat genauso wenig wie sie um diese Ehe gebeten.


Doch Nasja wird ihre Pflicht erfüllen, auch wenn sie weiß, dass nicht jeder am Hof eine Nymphe willkommen heißen wird.


Sie will Gutes für die Menschen von Galadon und für die Nymphen in ihrer Heimat tun. Wenn sie zusammenhalten, können sie etwas gegen die Zentauren erreichen, die jede Schwäche ihrer Feinde ausnutzen.


Doch schnell wird Nasja klar, dass nichts so ist, wie sie es erhofft hat.


Ihr größter Feind ist ganz nah und gegen ihn hat sie nichts in der Hand. Sie muss sich auf die alte Magie der Nymphen besinnen, die tief in ihr verborgen ist.


Nur so hat sie eine Chance zu überleben.


Meinung


Nasja ist die zukünftige Königin von Galadon. Ihre Ehe wurde vor vielen Jahren von den Königsvätern arrangiert. Nasja kennt ihren Ehemann Nemos noch nicht, doch sie lernt ihn schneller kennen, als ihr lieb ist. Ziel ihrer Ehe sollte es sein die beiden Reiche zu vereinen und sich gegenseitig zu helfen, doch Nemos denkt nicht dran. Er verachtet seine Frau und hofft auf ihre Fehltritte. Dabei ist das Land, welches sich in vier Teile aufteilt, nicht stabil. Die Trolle, Zentauren, Menschen und Nymphen warten nur auf ihre Chancen.


Das Cover ist wirklich ein Traum und ein absoluter Eyecatcher. Es lässt eine magische Geschichte vermuten. Der Schreibstil von Karola ist angenehm. Das Buch lässt sich flüssig lesen. Jedoch kann mich die Welt nicht vollends in ihren Bann ziehen. Mir haben einfach die Hintergrundinformationen zum Land und zur Lage gefehlt. Selbst das Mondtor wird nur grob angerissen und findet in nur wenigen Passagen seinen Platz. Bis kurz vor Ende habe ich mich noch gefragt, wann es endlich seinen Platz in der Geschichte bekommt. Das finde ich etwas schade.


Nemos ist einfach nur unsympathisch. Man hasst ihn regelrecht. Man kann nur erahnen, was er für ein Herrscher sein wird. Und ganz ehrlich? Das möchte man sich eigentlich nicht ausmalen. Man kann nur von Glück reden, dass noch der Rat ein Mitspracherecht hat. Aber auch diese Zeit läuft. Er ist ein manipulativer Mensch, der alle um sich herum in Angst und Schrecken versetzt. Selbst sein Volk hasst ihn und das muss schon was heißen. Gerade auch weil sein Vater um vieles sehr bemüht war.

Nasja ist das absolute Gegenteil von ihm. Sie ist super nett und sympathisch. Sie ist schlau und hilfsbereit und macht keine Unterschiede zwischen den Rassen. Sie versucht ihren Platz zu finden und wächst dabei über sich hinaus.

Stets an ihrer Seite ist Artem. Er ist mein absoluter Liebling in der Geschichte. Er ist loyal und sein Herz sitzt am rechten Fleck.


Nasja und Nemos sind in dieser Geschichte nichts weiter als ein arrangiertes Königspaar, die nichts gemein haben und das sich auch nie ändern wird. Nasja und Artem hingegen sind für einander bestimmt. Sie geben sich gegenseitig Hoffnung und Halt.


Ich finde es schade, dass der Magieanteil in der Geschichte so gering gehalten wird. Ich hatte mir hier echt mehr erhofft. Gerade auch das Mondtor ist vielversprechend. Jedoch erhält es seinen Auftritt viel zu spät. Da habe ich mir einfach viel mehr erhofft. Es fehlt schlichtweg die Tiefe des Settings, der Magie und der Geschichte. Sicherlich kann diese noch in Band 2 folgen. Jedoch bleibt es im ersten Band aus meiner Sicht zu oberflächlich.


Das Buch hat mir schlussendlich gut gefallen und kann ich auch empfehlen. Jedoch gibt es den ein oder anderen kleinen Kritikpunkt.


Fazit


4/5 Sterne

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