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  • Buchstabenschloss

Internat der bösen Tiere - Band 6 - Die Entscheidung von Gina Mayer


Informationen zum Buch


Seiten: 320

Verlag: Ravensburger Verlag

Erscheinungsdatum: 01.11.2022

ISBN: 978-3-473-40871-9

Preis: 15,99€


Klappentext


Erbaut auf sechs Inseln im tosenden Meer liegt die gefährlichste Schule der Welt: das Internat der bösen Tiere.

Nur die besten ihrer Art werden hier aufgenommen: königliche Leoparden, hochintelligente Vögel und besondere Jungen wie Noël.


Anschleichen in finsterer Nacht, Tauchen in gefährlichen Tiefen und Kämpfen gegen Angreifer aus dem Hinterhalt - die Besten der Besten geben Noël hier Einzelunterricht. Denn schon bald wird er sich seinem Erzfeind stellen müssen: dem Braunbären Uko, der ihn vernichten will. Doch noch lange bevor Noëls Sondertraining abgeschlossen ist, passiert etwas Schreckliches: Ukos Helfer entführen Noël mit einem Schiff von den Inseln und steuern direkt auf den Bären zu…


Meinung


Der finale Endkampf zwischen Noël und Uko steht kurz bevor. Noël wird von seinen Lehrern und Freunden auf den Kampf vorbereitet. Auch wenn er sich auf der Insel sicher fühlt, so gelingt es Uko dennoch ihn zu entführen. Jedoch hat er nicht nur Noël entführt, sondern auch dessen Freundin. Gemeinsam können die beiden fliehen. Sie beschließen Uko aufzufinden und zur Strecke zu bringen. Doch ihr Plan verläuft alles andere als nach Plan.


Das Cover ist wieder wunderschön. Ich liebe das Guckloch, welches in die Bücher gestanzt wird. So entsteht ein kleiner 3D-Effekt. Der Schreibstil ist jugendlich, locker und leicht. Geschrieben ist das Buch aus der Sicht von Noël, wodurch man seine Abenteuer und auch seine Gefühle miterleben kann.


Noël ist ein willensstarker und mutiger Junge, der sich von Band zu Band weiterweiterentwickelt. Eine große Hilfe sind ihm dabei seine Freunde, die ihn stets motivieren und aufmuntern. Auch seine Mutter findet aufbauende Worte für ihn, welche ihm besonders viel bedeuten. Aber auch seine Freunde wachsen über sich hinaus. Jeder ist sich der Gefahr von Uko bewusst und dennoch halten alle an einem kleinen Stück Silberstreifen fest. Denn die Hoffnung stirbt zuletzt.


Ich finde, dass Noël immer abhängig von anderen ist. Mir fehlt einfach seine Eigenständigkeit. Ich finde es zwar schön, dass seine Freunde immer an seiner Seite sind. Aber dennoch habe ich das Gefühl, dass er nur zusammen mit ihnen zu wahre Stärke findet. Ohne seine Freunde, wäre Noël schlichtweg nichts. Und das finde ich an der Stelle sehr schade.


Der finale Endkampf zwischen Noël und Uko hat mir leider überhaupt nicht gefallen. Ich habe mir schlichtweg etwas anderes vorgestellt. Die Begegnung zwischen den beiden verlief schlichtweg spannungslos. Es gab keinen großen Kampf und es gab auch keine hitzige Diskussion. Ein einziges Wort hat schlichtweg das Aufeinandertreffen beendet und das ist eindeutig zu wenig für einen Kampf, der über sechs Bände hinweg sich zugespitzt hat. Hier hätte aus meiner Sicht viel mehr passieren müssen.


Darüber hinaus gibt es viele Szenen, die schlichtweg unrealistisch sind. Die Szene mit dem Motorrad ist ein Beispiel dafür. Gerade für ein Kinderbuch finde ich einige Szenen ziemlich bedenklich. Die Kinder gelangen viel zu schnell an scharfe Munition.


Die Geschichte mit den Inseln und den Tieren gefällt mir richtig gut. Ich liebe das Internat. Es ist so vielseitig und abwechslungsreich, so dass es nie langweilig wird. Aber die Abenteuer von Noël, die ihn immer wieder in gefährliche Situationen bringen, sind mir dann doch ein Stückchen zu heftig für ein Kinderbuch.


Aus diesem Grund, musste ich leider ein paar Sterne abziehen. Ansonsten hat mir das Buch wirklich gut gefallen. Ich finde es schön, dass Noël und seine Freundin sich näher kommen und sie auch auftaut. Vor allem aber hoffe ich, dass die letzte Begegnung mit Uko für Noël ein Neuanfang ist.


Ich finde es etwas schade, wie die Reihe zu Ende gegangen ist, bin aber auch froh, dass sie jetzt zu Ende ist. Ich hätte gerne noch mehr von dem Internat gelesen, denn das fand ich am interessantesten.


Fazit


3/5 Sterne

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