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Keeper of the Lost Cities - Das Vermächtnis - Band 8 von Shannon Messenger


Informationen zum Buch


Originaltitel: Legacy

Seiten: 832

Verlag: arsedition Verlag

Erscheinungsdatum: 25.10.2022

ISBN: 978-3-8458-4633-0

Preis: 24,00€


Klappentext


Sophie will endlich Antworten. Wer sind ihre echten Eltern? Wem kann sie glauben? Und welche Rolle muss sie in der Welt der Elfen spielen? Jeder Hinweis lässt Sophie und ihre Freunde weiter in die Vergangenheit reisen. Doch die steckt voller unerwarteter Wendungen und düsterer Geheimnisse. Denn Sophie ist nicht die einzige, deren Vergangenheit Fragen aufwirft…


Meinung


Zur großen Überraschung aller befördert der Hohe Rat Sophie und einige ihrer Freunde zu Abgeordneten, die offiziell mit dem Hohen Rat arbeiten und deren Aufträge ausführen sollen. Daneben versucht Sophie weiterhin herauszufinden, wer ihre leiblichen Eltern sind und kommt sogar einem Elternteil auf die Schliche. Aber auch Keefes Vermächtnis rückt immer nähe und schon bald erfahren sie, was es damit auf sich hat.


Das Cover ist wieder richtig cool. Ich finde es toll, dass der Verlag das originale Cover übernommen hat. Vor allem finde ich die Szene, die auf dem Cover abgebildet wurde, richtig klasse. Es zeigt Stärke, Willen und Teamgeist. Sophie, Keefe und Fitz sind einfach ein unschlagbares Team. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig, bildlich, detailliert und einfach nur toll. Die Autorin schafft es immer wieder mich mit ihrer Geschichte in ihren Bann zu ziehen.


Nach nun 8 Bänden merkt man sehr deutlich wie sich die Charaktere weiterentwickelt haben und dass sie erwachsen werden. Die einzelnen Beziehungen untereinander werden auch immer deutlicher. Am meisten gefällt mir die tiefe Verbundenheit von Sophie und Keefe. Sie geben sich gegenseitig Kraft. Sie verstehen sich auf einer Ebene, die absolut einzigartig ist.


Beide sind mit der Unehrlichkeit ihrer Eltern konfrontiert. Umso schöner ist es zu sehen, dass sich die Beiden gegenseitig Halt geben. Wenn ich Sophie wäre, dann würde ich auch wissen wollen, wer meine leiblichen Eltern sind und kann ihren Wunsch vollkommen nachvollziehen. Ich kann aber auch Keefes Neugierde total verstehen. Wer will nicht wissen, was hinter seiner Existenz steckt?!


Das Buch knüpft nahtlos an Band 7 an und es geht auch genauso spannend weiter. Es wird zu keiner Zeit im Buch langweilig. Es wird ein Geheimnis nach dem Anderen gelüftet und die Ereignisse überschlagen sich. Ich bin so froh, dass Sophie und ihre Freunde so einen starken Zusammenhalt haben, denn nur so können sie sich gegenüber den Neverseen behaupten. Aber sie können auch dem Hohen Rat und Black Swan die Stirn bieten. Sie lassen sich schon lange nicht mehr kontrollieren. Sie haben ihren eigenen Kopf und stehen auch immer mehr dafür ein. Der Hohe Rat und auch Black Swan erkennen so langsam, dass sie zu reifen Personen heranwachsen.


Ich finde es gut, dass die Charaktere mit jedem Buch reifer und erwachsener werden. Keiner der Charaktere bleibt unberührt und jeder Protagonist hat seine Daseinsberechtigung. Vor allem die Entwicklung von Sophie und Keefe gefällt mir richtig gut. Die Beiden sind mir sosehr an Herz gewachsen, dass ich einfach nur mit den Beiden mitfiebere. Ich kann es jetzt schon kaum erwarten, dass der nächste Band veröffentlich wird.


Mein Highlight in diesem Buch ist die Entwicklung bei den Zwergen. Das Volk der Zwerge taucht zwar immer wieder auf, hat aber bisher noch keine große Rolle gespielt. Ich finde es gut, dass sich auch in der Welt der verlorenen Städte etwas tut. Der Fokus liegt nicht nur auf Sophie und ihren Freunden, oder den Neverseen oder Black Swan, sondern betrifft die ganze Welt. Die Autorin hat einfach ein Talent dafür die Dinge zusammenlaufen zu lassen, ohne dass sie irgendwas vergisst.


Wer gute Jugend-Fantasy sucht, wird bei Keeper of the lost Cities fündig. Die Reise von Sophie, Keefe und Co. könnte fantastischer und geheimnisvoller nicht sein.


Zitat


„…Wir befinden uns am äußersten Rand unserer Atmosphäre: am Punkt der Reinheit, dort, wo die Kräfte des Sonnenlichts, des Sternenlichts und des Mondlichts gleich stark sind. Wir unternehmen diese Reise gemeinsam als Hoher Rat mindestens einmal im Jahr, um uns daran zu erinnern, wo die wahre Macht unserer Welt liegt. Sie liegt nicht in uns - … -, sondern in der Natur selbst. …“

S. 189


Fazit


5/5 Sterne