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Windborn von Jennifer Alice Jager

Aktualisiert: Nov 20


Informationen zum Buch


Seiten: 376

Verlag: Arena Verlag

Erscheinungsdatum: 04.03.2019

ISBN: 978-3-401-60465-7

Preis: 18,00€


Klappentext


Sie brachten Schatten, Sand und Sklaverei, doch dann wurde Magie in unseren Adern geweckt. Nun fürchten sie, was sie aus uns gemacht haben.


Als die Skar kamen, nahmen sie den Menschen alles. Seither ist die Erde von Sand bedeckt und Wasser schwer zu finden. Ashara, Wolkenstürmerin und somit Gebieterin über den Wind, kämpft jeden Tag ums Überleben. Auf der Flucht vor den Skar, die es auf Elementwandler wie sie abgesehen haben, läuft Ashara dem unnahbaren Kiyan in die Arme. Trotz anfänglichen Misstrauens kommen sich die beiden näher und Ashara erkennt, dass Kiyan der Retter der Menschheit sein könnte. Denn die Tyrannen haben einen Fehler begangen. Einen Fehler, durch den sie sich ihren größten Feind selbst schufen. Als Kiyan in die Fänge der Skar gerät, muss Ashara handeln. Ist sie bereit, die zerstörerische Kraft des Sturms in sich zu entfesseln, um Kiyan zu befreien und die Skar zu besiegen?


Meinung


Ashara ist eine der letzten Wolkenstürmer. Sie übernimmt die Verantwortung für ihre Sippe und versucht sie von Oase zu Oase durch die Wüste zu lotsen. Dabei sind ihnen die Skar auf den Fersen. Eines Tages queren die Skar ihren Weg, sodass Ashara versucht diese von der Sippe wegzulocken. Dabei läuft sie den Bergen entgegen und begegnet dort Kiyan, der sie nicht mehr gehen lassen kann. Viel zu groß ist die Gefahr, dass Ashara die Skar zu ihm führen würde. Doch ein folgenschwerer Fehler sorgt dafür, dass die Skar Kiyan gefangen nehmen. Beim Versuch ihn zu retten, lüften Ashara und Kiyan das Geheimnis der Skar.


Das Cover gefällt mir echt gut. Ich finde es geheimnisvoll und lässt die Kräfte in dem Buch erahnen. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm. Jennifer Alice Jager schreibt sehr gefühlvoll und vor allem bildhaft. Sie schafft es die Welt sehr detailliert zu beschreiben ohne dabei zu ausschweifend zu wirken.


Ashara ist eine Wolkenstürmerin, die nach dem Tod ihrer Eltern die Verantwortung für ihre Sippe übernommen hat. Diese Bürde liegt schwer auf ihren Schultern, denn sie ist dafür verantwortlich stets nach Wasser zu suchen und ihr Volk somit vom Verdursten zu retten. Trotz dieser Last ist sie sehr bodenständig und liebevoll. Sie hat in einer aussichtslosen Lage stets ein kämpferisches Gemüt. Aufgeben ist für sie nie eine Option. Sie kämpft bis zum letzten und stellt ihre eigenen Bedürfnisse stets hinten an. Kiyan trägt ebenfalls die Verantwortung für eine Gruppe Menschen. Er ist jedoch weniger nahbar. Er wirkt eher wie ein König oder Anführer. Auch wenn er eine harte Schale hat, so ist sein Herz am rechten Fleck. Auch er stellt seine Bedürfnisse hinten an und möchte für die Menschen nur das Beste.


Mir hat die Idee mit den Skar richtig gut gefallen. Ich hätte zwar gerne etwas mehr über dieses Volk erfahren, dennoch finde ich die Mystik um dieses Volk sehr gelungen. Ich finde die Entwicklung der Menschen in dieser Geschichte sehr gelungen. Die Menschen haben durch die Skar diverse Gaben erhalten, wodurch sich eine Gruppe von normalen Menschen und eine Gruppe von Menschen, die ein Element beherrschen, entwickelt haben.


Die Liebesgeschichte hat mir sehr gut gefallen, denn sie ist keine Liebe auf den ersten Blick und auch keine Liebe auf den zweiten Blick. Sie ist eher ein Gefühl von zu Hause, welche mir enorm gut gefällt. Denn dadurch ist sie nicht kitschig oder klischeehaft. Ich finde es schön wie Ashara und Kiyan ineinander ihren Seelenverwandten finden. Die Beiden ergänzen sich sehr gut.


Insgesamt finde ich die Geschichte hervorragend. Es gibt viele Wendungen, viele Überraschungen und eine Menge Humor.


Fazit


5/5 Sterne

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